Jedem Kind ein Instrument (JeKI)

1. Schuljahr

Die Kinder werden spielerisch an Rhythmus und Notation herangeführt und lernen verschiedenste Instrumente kennen. Es geht ums Entdecken und Bewusstwerden von musikalischen Ordnungsprinzipien. Vor allem aber geht es darum, dass die Kinder am Ende der ersten Klasse neugierig sind, eines der vorgestellten Instrumente zu erlernen. Für den Elementarunterricht kommen Musikschullehrer in die Schulen und gestalten die Stunden im Tandem mit den Grundschullehrern. Das gemeinsame Unterrichten ermöglicht eine intensive pädagogische Betreuung. Das Prinzip des Unterrichts im Tandem kann über die einzelnen Stunden hinaus ein wichtiger Impuls für die Schulen sein. Bereits vor der Einschulung werden die Eltern über das Zusatzangebot „Jedem Kind ein Instrument“ an den Grundschulen vertraut gemacht.

2. Schuljahr

Der Instrumentalunterricht startet in kleinen Gruppen. Jedes Kind darf sich sein Instrument aussuchen. Dabei geben die Kinder zwei Lieblingsinstrumente und ein Instrument an, das sie auf keinen Fall spielen möchten. Zusätzlich zu den Unterrichtsstunden werden gemeinsame Musizierstunden angeboten (Orchester Kunterbunt). Die Kinder erleben so bereits in den Unterrichtsstunden den charakteristischen Ensembleklang und erlernen früh das gemeinsame Musizieren. Sie erhalten die Instrumente als Leihgabe und sollen sie zum Üben mit nach Hause nehmen. Ab dieser Stufe unterrichten die Musikschullehrer alleine.

  • 1. Schuljahr: 45 Minuten pro Woche in der Schulzeit im Klassenverband
  • 2. Schuljahr: 45 Minuten pro Woche Instrumentalunterricht in Fünfergruppen, 45 Minuten Orchesterstunde
  • Kosten: 1. Schuljahr kostenfrei, 2. Schuljahr 20 Euro pro Monat (beide Jahrgangsstufen sind landesgefördert)

3./4. Schuljahr

Der Instrumentalunterricht wird fortgeführt. Als Orchester werden die Zauberlehrlinge und Lennebläser angeboten.

  • 45 Minuten pro Woche in der Schulzeit
  • Kosten: 25 Euro pro Monat zzgl. Instrumentenmiete (beide Jahrgangsstufen werden gefördert von Sponsoren und der Stadt Neuenrade)

Dieses Projekt wird finanziell von der RWE gefördert.

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